Was bei uns so los war...

Die Kirchen in unserem  Ort

Da unser Ort aus drei Ortsteilen besteht, die einst selbständige Dörfer waren, hat auch jeder Ortsteil seine eigene Kirche. Jede dieser Kirchen ist stets für sich genommen etwas besonderes.

 

So gibt es eine Kirche in Senzke, erbaut wurde die jetzige Kirche im Jahre 1857 im Stil der Schinkelschule. Sie ist der dritte Kirchenbau von dem wir wissen. Die erste Kirche war wahrscheinlich eine Holz oder Fachwerkkirche. Die zweite Kirche wurde im Jahre 1662 von Asmus Ehrenreich von Bredow und seiner Frau, einer geborenen von Briest erbaut. Zuvor hatte ein Feuer viele Teile von Senzke, so auch Kirche und Herrenhaus zerstört.

Der Saalbau ist ein Putzbau mit Apsis. Vorgebaut vor dem Saalbau steht ein Quadratischer Turm mit 2 Glocken.

Zu erwähnen sind auch die naiven Bauernmalerei, auf dem die Biblische Geschichte abgebildet

wurde.Diese sollen wohl um das Jahr 1720 entstanden sein.

Diese Bilder hat schon Theodor Fontane bewundert und in seinen Werk verewigt. Des weiteren hängen in der Kirche Bilder von

Königen und den Biblischen Erzvätern. Unterhalb der Orgelempore (die Orgel gibt es schon lange nicht mehr) ist die sogenannte Winterkirche, ein separater Raum der bei Kälte im Winter leichter zu erwärmen war. In diesem Raum hängen die Bilder mit der Biblischen Geschichte.

Am dem Balken der die Winterkirche von der Orgelempore trennt, haben die von Bredows ihre Wappen anmalen lassen. Jedoch auch diese müssten  restauriert werden. Im Altarbereich befinden sich rechts und links die sogenannten Patronatslogen, ein Bereich der dem jeweiligen Gutsbesitzer und seiner Familie vorbehalten war. Der Gutsherr war auch Patron der Kirche, d.h. er hatte über die Einsetzung des Pastors oder Predigers zu bestimmen. An diesem Patronatsgestühl sind Abbildungen der 12 Apostel zu sehen. An der Kanzel sind die vier Evangelisten dargestellt. Die Taufe aus Zinn in einem Hölzernen Ständer, auf diesem sind kindliche Engeldarstellungen aufgemalt gewesen, heute ist nur noch eine zusehen, das Jesuskind mit der Weltkugel.

Der Altar befindet sich im Apsis Bereich, wobei die Rückseite von 2 Fenster mit Scheiben in einem dunklen Blau  abgeschlossen werden.

Von der Renaissance bis zur Gründerzeit

Das 20. und 21. Jahrhundert bei uns